31. Oktober 2010

Mitternacht auf Tartan

Letztes Jahr vereinbarten Christoph, ich und Hannes, einem befreundeten Leichtathleten ein Shooting im Stadion. Mit dem Top-Weitspringer (7,47m) haben wir bereits ein paar Shootings und die Stroboskop-Experimente gemacht und dabei viel Spaß gehabt.

Hannes war gerade im Aufbautraining nach einer Verletzung und in Vorbereitung auf die deutschen Jugendmeisterschaften, nachdem er im Winter Vizemeister in der Halle geworden war. Durch das reduzierte Training hatte er genug Zeit für ein Shooting und war (wie wir) scharf auf ein paar gute Sportfotos. Spontan zogen wir spätabends ins Stadion, um im Schutz der Dunkelheit unser blitzendes Unwesen zu treiben. Unsere Vorstellung war, den Hintergrund in tiefer Schwärze ertrinken zu lassen und das Motiv nach Belieben auszuleuchten. Während Hannes sich warm machte, stellten Christoph und ich das Licht ein und zogen den Sand glatt. Im ersten Aufbau zielten zwei Blitze rechts und links auf die Konturen während noch ein Blitz auf der Kamera frontal aufhellte und gleichzeitig Signal gab. Letztes Jahr nutzten wir noch optische Auslöser, die nach dem Einsatz ihrer Unzuverlässigkeit wegen ausgetauscht wurden. Es reizte mich, nach meinen Erfahrungen in der Highspeedfotografie, den spritzenden Sand bei der Landung einzufrieren.

Durch das Einstellen der Blitze im Voraus machte uns das Licht während der Sprünge keine Probleme. Den Fokus mussten wir grob auf den spekulierten Landepunkt setzen, Hannes erleichterte uns das durch seine konstante Sprungweite.

Nach ein paar weiteren Spielereien in der Grube zogen wir weiter auf die Bahn, in den Startblock (s.oben). Dort reduzierten wir das Licht nach wenigen Testfotos auf die beiden seitlichen Blitze. In der richtigen Position reichten diese völlig aus.

Kommentare

  • Morgen: 31. Oktober 2010

    ehhhh … da bin ich ja im video, was soll n des ^^

    Aber gut, hab ich noch gar ned so gesehen des video. Starke sache^^

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